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  • Die Tage kleiden sich in BannerwerbungKlickibunti randomisierte Konsumanreizedie in der Leere vergehen, folgenlosder nächste Klick, die nächste Nacht.

  • Martin steht an der Garderobe des Elysiums. Er wartet darauf, dass man ihm seinen Mantel und seinen Hut bringt. Sein Blickt folgte dem jungen Mann hinter dem Tresen und ist nun in die Unendlichkeit, in die Dunkelheit zwischen den Reihen voller Kleiderständer gerichtet. Er lauscht in sich selbst hinein. Und in den Raum.

  • Fennek stand hinter dem kleinen Tresen der Buchhandlung und las. Er war alleine im Laden, seinem Buchladen. Er hatte seinem Vater gehört und davor seinem Grossvater und fünf weiteren Generationen seiner Familie. Er lag etwas versteckt in einer Seitenstrasse der Grindelallee, nahe der Uni-Hamburg. Vor dem Erwachen, also vor 2012, hatte seine Familie vor allem…

  • Rih 0.9.4b war 2 Tage, 3 Stunden, 45 Minuten und 18 Sekunden alt als er den Ort seiner Geburt verliess und zum ersten Mal die Gaswolkendecke von Liavara in der Ferne im Licht der Sonne und die Ringe des Gasriesen in der Finsternis über sich erstrahlen sah. Es hätte ihm den Atem verschlagen, wenn er…

  • Hallo mein Name ist … mein Name … ist Scherbe. Ich hatte mal einen anderen Namen … aber den habe ich vergessen … glaub‘ ich.

  • Matthoi blieb stehen, nachdem er ein paar Schritte durch das Stadttor von Mankistar gegangen war und blickte jetzt nach Osten wo sich gerade erst die Morgensonne anschickte hinter dem Horziont den Tag anzukündigen. Unter ihm, jenseits der Stadt breitet sich eine offene Steppe aus. Hinter ihm kamen Nathir, Lisara, Keiko, Rakael, Tza, Gavan und Lukar.…

  • Meine Wehmut ist ein Profit-Center. Mein Ängste eine App. Hol sie Dir! Dreisig Prozent davon kann Apple gerne haben. Meine Melancholie gründet ein Startup. Verzweiflung as a Service. Meine Sorgen sind ein MVC-Framework. Unerbittliche Geschäftslogik verwaltet sie. Die Speicherschicht legt sie in saftiges Vanille zwischen Brocken von Schokolade. Und die Präsentationsschicht wandelt Gold in Scheiße. Über…

  • Wenn Uwe Mühlenstroht, jetzt aus den 70ern heraus auf die Wirtschaftswunderjahre der 50er und 60er Jahre zurückblickte, musste er oft lachen. „Wirtschaftswunder!“ Ja, das war schon ein Wunder gewesen. Ein Wunder wie man mit einer so unüberschaubaren Mengen an Dilettantismus, Hochstapelei, Unprofessionalität, Gemauschel, Gekungel, Lügen, Betrug und Heisser Luft eine funktionierende Wirtschaft hatte aufbauen können.…

  • 8. XII 2014, Nova Scotia, immer noch Der Wintereinbruch in Nova Scotia ist genau das: Ein Einbruch. Eben noch lag das Land herbstlich und friedlich dar, plötzlich bricht jemand die Terassentür auf und ist drin. Uneingeladen, unwillkommen und gewaltsam. Seit dem Sommer stecke ich hier fest, stecken wir hier fest. Die dritte Armee der kanadoeuropäischen…

  • 17. XII 2014, Nova Scotia Im Krieg sein ist eine komische Sache. Ich kann mich auch irgendwie nicht als „Soldat“ begreifen. Ich war ja bis jetzt in noch ein keinem Feuergewecht, habe meine Waffe nicht abgefeuert und niemanden getötet. Ich kann nichtmal behaupten, den Eindruck zu haben, Teil einer Unternehmung zu sein, die irgendwie militärischer,…

  • 10.VII 2014, Nova Scotia Ich bin in der neuen Welt. Wir sind in Nova Scotia. Kanada. Schon seit einer Woche. New York ist noch zu unsicher um so großen Mengen Soldaten anzulanden. Kanada ist sicherer Boden. Wieder. Kanada war das erste westliche Land, dass ich mit den USA im Krieg befand. Holz ist das neue…

  • 28. VII 2014, immer noch auf dem Scheißatlantik Ich hätte nicht gedacht, dass es auf dem Nordatlantik so heiß wird. Es ist so heiß in diesem Schiff. Meine Mutter hat immer gesagt, auf dem Meer wäre immer Wind, aber scheinbar war sie noch nie Ende Juli auf dem Nordatlantik. Hier geht kein Lüftchen und ich…