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  • Wer, wie ich im letzten Jahr viel mit der Bahn unterwegs war, kennt dieses Bild. Ich möchte behaupten, das es zeitweise jedes zweite Buch in Händen von Reisenden zierte. Die blaue Iris auf schwarzem Grund steht seither für den Schwarm, das geheimnisvolle Versprechen, dass in unseren Meeren etwas passiert, dass die Natur zurückschlägt und die…

  • Österreich ist merkwürdig. So klein auch. Und eine komische Sprache sprechen sie da, ganz zu schweigen davon, dass sie komische Gedanken haben. Dazu gehört irgendwie auch Michael Köhlmeier. Beim ORF gibt es seine Nacherzählung der antiken Sagen auf 15 CDs. 16 Stunden Geschichten von Göttern, Giganten, Helden und Menschen – mit österreichischem Akzent. Ich muß…

  • Nur weil das mal gesagt werden muß, auch an meine kleine Leserschaft und weil ich es erst heute Nacht von Mo erfahren habe: Kathrin Passig ist nicht nur diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preis-Trägerin sondern auch begnadete PHP-Programmiererin. [ an dieser Stelle ein langes Schweigen, das immer wieder durch den Versuch etwas zu sagen , der aber kruz vor…

  • Kaneda und seine Freunde, Schüler einer Gewerbeschule, die sich der Gesellschaft nicht anpassen, jagen auf der verfallenen Strasse aus der Stadt, die sie erdrückt. Geschichten müssen bedeutungsvoll anfangen, wie Frau Schmitzchen neulich schon festgehalten hat, und ich hab ja hier schon mal gesagt, dass ich Anfänge besonders mag. Es ist heiß und es ist schwül,…

  • Wenn Martin Walser sein neues Buch bei „Börse im Ersten“ vorstellt und dem Zuschauer empfiehlt, sein Geld nciht zu sparen sondern anzulegen, wenn er sagt, die schlechte Meinung über das Geld käme aus einer religiösen Zeit, dann hat uns die Globalisierung schon jetzt mehr gekostet als nur einen Standortvorteil, ein paar Absatzmärkte und Millionen von…

  • Die Jahre des Studiums der Texte von Max Goldts und Wiglaf Drostes zahlen sich für Rouven nun endlich aus. Jetzt schnell noch 40 Texte wie „Die Reise des jungen Che (wie sie wirklich war)“ und schon ist das erste Buch fertig und ich der erste Käufer.

  • Der Perfekte Banküberfall. Warum? Weil es geht. So wird es zumindest behauptet am Anfang des Films. Klar, Filme, bei denene die Bankräuber sympathisch sind sollten nach Meinung der Zuschauer immer gut für den Räuber ausgehen, und sind damit zwar noch nicht perfekt, aber was für einen unterschied spielt das schon?

  • Günther Grass hat ein neues Buch geschrieben. Das ist wenig überraschend, immerhin ist er Schriftsteller. Obwohl ich Literaturwissenschaft studiert habe und mich auch mit der Gruppe 47, der Grass angehörte beschäftigt habe, hab ich glaub ich nie was von Grass gelesen. Auch sein neues Buch werde ich nicht lesen. Immerhin hat er keinen Roman geschrieben,…

  • Nun hat es angefangen, das „kleine sprotliche Dorffest„, wie es n|tropie so schön genannt hat und der Sommer gleich dazu. So werd‘ ich das in Erinnerung behalten: der Tag der WM-Eröffnung, war der erste Tag des Sommers, das gefällt mir. Und obwohl ich während des Spiels auf dem Weg von Hamburg nach Bielefeld war, habe…

  • Ein der ersten Domains, die ich betrieben habe, war cybersamurai.de. Eigentlich wollte ich dort ein Stück „Netzliteratur“ machen. „Netzliteratur“ war 97 das, was heute bloggen ist, so ungefähr. Die Zeit hat damals einen Internet-Literaturpreis ausgerichtet. Heut richtet sie einen Blog-Preis aus und ‚Netzliteratur‘ ist nichteinmal ein Wikipediaeintrag. Das ist aber alles gar nicht so wichtig.…

  • Um mir vielleicht die Tage mal einen hard blogging scientist button zu verdienen v.a. aber zur Selbstmotivation und Selbstbelohnung will ich hier mal festhalten dass ich soeben einen wichtigen Baustein meiner Diss fertigstellen konnte. Die narratologischen Annotationen der Hamlet-Übersetzungen von Wieland, Schlegel und Fontane sind fertig. Puh. Narratologische Annotation? Was zur Hölle? Die Idee ist…

  • Ich hab’s hier schon ein paar Mal gesagt, und ich sags wieder: ich bin ja Marxist, was Arbeit angeht. Scheiß was auf Religion. Scheiß was auf Staat. Scheiß was auf Freizeit. Verkackte Freizeitindustrie, zur Hölle mit dir. Glücklich und Sinnich macht Arbeit. Wahlweise kann man das auch arbeitsorientierten Existentialismus nennen. Wir schaffen den Sinn unseres…