Tintenstrahldrucker sind eigentlich eine tolle Idee. Computer dazu zu bringen, mit einer so altehrwürdigen Technologie wie Tinte zu drucken ist dufte. Meinen ersten Tintenstrahldrucker bekam ich 93. Ich hab viel Zeit mit Word verbracht und für meine Freunde Plakate gebastelt und Flyer und so. Das war prima. Damals waren Tintenstrahldrucker noch ziemlich teuer. Inzwischen kosten sie fast gar nichts mehr. Das leigt allerdings nicht daran, dass die Technologie „Tintenstrahldrucker“ und die Materialien inzwischen so viel günstiger geworden sind. Nein, dass liegt daran, dass die Tintenstrahldruckerhersteller, oder besser die Marketingzombies, die sie bezahlen die Idee hatten, einfach die Drucker ganz billig zu machen, damit jeder einen kauft, und dann dickes Geld mit den Patronen machen zu wollen.
Das macht mich ziemlich ärgerlich. Da denkt irgendjemand, ich wäre dumm genug, tatsächlich auf diesen Trick reinzufallen. Das erinnert mich an diese Fallen, die man aus Jack London Verfilmungen oder BBC Dokus kennt: ein Stück Fleisch auf einen Spieß und darunter ein Grube mit spitzen Stöcken.
Meinetwegen kann es 3000 Shops geben, die billige Patronen verkaufen, es bleibt doch verachtungswürdig. Wer jetzt eine Verbindung zu Senseo sieht, ist ein Schelm.
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