Das Computerspiel Wingcommander hab ich geliebt. Den ersten und zweiten Teil hab ich damals ausdauernd mit meinem Kumpel Mirco gezockt – einer am Joystick, einer an der Tastatur. Das hat einen heiden Spass gemacht und ist eigentlich eine Spielweise, wie sie mal wiederbelebt werden sollte. Der am Joystick hat sich ums fliegen und schießen gekümmert und der an der Tastatur hat schilde reguliert, Schub verteilt, und wichtige Infos über denn allgemeinen Zustand gegeben. Top. In der F14-Tomcat gibt’s auch zwei Mann Besatzung. So haben wir ganze Wochenende verbracht…
Entsprechend groß war meine Vorfreude auf die Verfilmung der Weltraumsaga. Immerhin zog sich die Wingcommander Serie über eingie Teile und war einers der ersten Computerspiele mit Filmszenen in denen sogar Mark „Skywalker“ Hamill zu Ehren kam. Über die unterschiedlichen Teile wurde der Kampf der Mensch gegen und später mit den Tigerhaften Kilrathi zu einer Geschichte von starwarschen und duneschen Ausmaßen. Leider ist praktisch nichts davon im Film zu finden.
Ausser dem Konzept Menschen gegen Aliens mit Raumjägern und der Tigerclawn – dem Flugzeugträger unter den Raumschiffen – und ein paar Namen ist wirklich nicht nur nichts übernommen worden, sondern über dies alles verschlechtert worden. Die Kilrathie sind ekelhafte Plasitkmonster, wie man sie seit den 60ern nicht mehr über die Leinwand ekeln sah. Und die Idee einen Weltraumfilm Aspekt eines Ubootfilmes zu geben ist ebenso witzig viel fehlgeschlagen, insbesondere da der Jürgen „der Alte“ Prochnow mitspielt.
Ein Abziehbild eines Computerspiels und eine Groteske eines Genres…
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