Wie ja vor kurzen an dieser Stelle beschrieben, neige ich immer stärker dazu, mir systemkritsche, sozialistische, kurz weit linke Positionen nicht nur sympatisantisch sondern auch überzeugt zu eigen zu machen. Klar weiß, ich dass das mit dem Kommunismus ne schlechte Idee war, klar weiß ich, dass man schon mal gar nicht drauf hoffen darf, dass das Volk weiß, was gut für es ist [deshalb haben wir eine Respräsentative Demokratie und das ist gut so]. Und ganz sicher bin ich nicht mehr links, weil das cool ist, weil mein Freunde links sind, oder weil die Linken bessere Musik machen.
Aber es wird immer deutlicher, dass unsere Politik und allen voran unsere Wirtschaft und unser Recht nicht mehr so weiter machen wie bisher. Stellt sich nur die Frage nach dem „Was dann?“. Wenn man eins von den 68ern gelernt hat, dann zu versagen. Will sagen, mit großen umfassenden Idee, Plänen und Ideologien kommen wir wohl kaum besondersweit. Und diese Einsicht ist wohl auhc der Grund, warum die Globalisierungsgegner, allen voran Attac so heterogen sind, und bis heute in der Öffentlichkeit keine anderes Bild hinterlassen konnte als das der „Globalisierungskritiker“. [Schlimm, wenn man nur dafür bekannt ist gegen etwas zu sein.]
Deshalb heißt es, den Feind dort schlagen, wo man steht. Einen missionarischen Eifer für die Verbereitung und Reinhaltung offener Standards habe ich ja bereits entwickelt. Was Open Source angeht, so habe ich bisher wenig Einblick in die Untiefen des GNU und wie sie alle Heißen Waldes. Aber das könnt bald mal kommen. Immer: „Die Bundesregierung hebt Bedeutung von Open Source hervor„, wenn auch nur eine Vertreterin und man will nicht hoffen, dass das nur Lippenbekenntnisse sind.
Ich bin ein 5 Ohm Widerstand
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