Opera unite!

Opera hat schon immer den besten Browser gebaut. Und das wird wohl auch so bleiben. Das ist das tragische an Operas Geschichte. Gestern ist dieser Geschichte ein weiteres Kapitel hinzugefügt worden. Nachdem Opera schon 2006 so kuhl war, einen Torrent-Client in ihren Browser einzubauen, wird jetzt mit Opera Unite der Browser zum eignen Server. Nach Peer2Peer Konzepten wie Hamachi; nach Konzepten für dezentrale Soziale Netzwerke und immer lauter werdenen Dikussione über dezentrales Microblogging, ist Operas Unite der logische nächste Schritt.

Leider ist es nicht so ganz der richtig, wie Chris Messina ausführlich darlegt. Aber das ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist der Weg. Weg von den Facebooks und Twitters. Und v.a. raus aus der zensuranfälligen Server-Client Kommunikation. Denn das hat uns dieses Jahr bisher mehr als deutlich gezeigt. Da ist bald das Ende der Fahnenstange erreicht, der Staat streck seine schmutzigen lange Finger aus. Und wie in jedem Überwachungsstaat führt der Ausweg ins innere Exil, der Weg ins Private. So wie Kabakov und seine Freunde in der UDSSR gezwungen waren ihre Kunst in ihren eigenen Wohnungen auszustellen und dort geheime Vernisagen zu veranstalten, werden wir vielleicht schon bald gezwungen sein von unseren eigenen Rechner aus bloggen, twittern, diskutieren, lachen und leben.

Den Iranern wäre eine solche Möglichkeit schon heute wohl ziemlich recht.

~ Vom 17. 6. 2009   – < rückwärts & vorwärts >
~ Ressort: Maschinen   Lexikon: Opera, Opera Unite

Kommentare


hab unite auch gerade mal

hab unite auch gerade mal getestet... fühlt sich lustig an :)

http://anmutunddemut.de/2009/06/17/Chris%20Messina <- der Link führt leider zu einem 404!


btw. das hier (also

btw. das hier (also anmutunddemut.de) fühlt sich ja richtig gut an (magic ;))


Danke für den Tip. Link ist

Danke für den Tip. Link ist gefixt.
Und Danke für das Lob. Ich gebe mir Mühe.

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